Archiv für die Kategorie „Digital Relations“

Kinderleicht

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Wie oft denke ich: wie unbeschwert unsere Kindheit war! Wir hatten wenig Pflichten und viele Freiheiten. Wenig Zwänge und viel Platz für Kreativität und Phantasie. Wir waren kleiner und die Probleme auch. Das Leben war einfach kinderleicht.

Noch öfter denke ich allerdings wie unnötig schwer wir Erwachsenen uns das Leben machen. Als Kind waren wir einfach wir selbst – ohne Agenda.

Wir waren ehrlich. Hauptsächlich weil wir gar nicht wussten wie unehrlich geht. Das war zwar häufig schonungslos, eventuell auch beleidigend und manchmal peinlich. Aber es war ehrlich. Und damit wusste jeder wo er stand.

Wir waren naiv. Einen Luxus, den wir uns als Erwachsene gar nicht mehr leisten können ohne gleich als dumm deklassiert zu werden. Naivität beinhaltet eine unendliche Freiheit und Unschuld. Man denkt nicht jedes Szenario zu Ende, man wägt nicht jede Handlung genau ab, man denkt nicht in Konsequenzen, sondern in Chancen. Und Möglichkeiten. Das ist sicherlich naiv, aber auch sehr erfrischend.

Wir haben uns getraut zu fragen. Und zwar alles. Lange “Warum”-Frageketten, die unsere Eltern bestimmt genervt, aber dazu geführt haben, dass wir zum Kern des Themas vorgedrungen sind. Und uns sicher waren, dass wir es verstanden hatten. Und uns nicht zu schade waren, noch zwei Mal (oder mehr) nachzufragen, wenn wir es noch nicht verstanden hatten. Wie oft erleben wir es heute als Erwachsene, dass wir es verlernt haben die richtigen Fragen zu stellen. Oder überhaupt welche.

Nach Podiumsdiskussionen und Vorträgen herrscht immer ein verschämtes Schweigen, weil jeder Angst hat sich mit seiner Frage zu blamieren und nicht eloquent und intelligent genug zu wirken. Außerdem ist es eigentlich schon peinlich genug zugeben zu müssen, dass man überhaupt eine Frage hat. Wenn man dann doch eine stellt ist es eher ein Statement oder eine Ergänzung zum Vortrag als eine wirkliche Frage. Denn die Blöße geben wir uns nicht.

Dabei gibt es eigentlich nichts Bewundernswerteres und Tiefgründigeres als Menschen, die die richtigen Fragen stellen. Und sich nicht zu schade sind, einfache Fragen zu stellen. Denn es sind die einfachen Fragen, an denen wir selber merken, ob wir ein Thema überhaupt verstanden haben. Denn einfache Fragen erlauben einfache Antworten. Und damit wird uns die Chance genommen uns hinter komplexen, verwirrenden und komplizierten Antworten zu verschanzen, weil wir tief im Inneren wissen, dass wir das Thema eigentlich selber noch nicht richtig durchdrungen haben. Wie oft möchte man seinem Gesprächspartner sagen “Erklär es doch bitte mal so, wie Du es einem 8-jährigen Kind erklären würdest”. Und wie oft trauen wir uns das nicht. Weil wir denken, dass es ein schlechtes Bild auf uns wirft.
Ich glaube ganz ehrlich, dass wir viel weniger Probleme im Privat- und Berufsleben hätten, wenn wir wieder mehr fragen würden. Und den Anspruch hätten, die Antworten auch zu verstehen. Und nicht schon mit dem Nicken beginnen würden, bevor die Antwort überhaupt angefangen hat. Doch dafür haben wir einfach unsere kindliche Unschuld verloren.

Wir waren intuitiv. Wir haben keinen Plan oder eine roadmap gemacht, um Themen, Probleme oder Aufgaben anzugehen. Sondern wir haben intuitiv gehandelt. Learning by doing. Nicht learning und dann doing. Wir waren unverkrampft und unverkopft. Und wir haben Einfachheit geliebt und Komplexität gemieden.

Es ist für uns als Erwachsene heute der größte Lerneffekt, wenn wir Kindern etwas in die Hand geben, um zu sehen, wie sie es bedienen und ob sie es bedienen können. Das fängt bei realen Produkten an und hört bei Webseiten auf. Steve Jobs’ neue Devise “mobile first” ist eigentlich nichts anderes als ein Aufruf zu mehr Einfachheit, intuitiver und übersichtlicher Bedienbarkeit. Etwas einfach darzustellen und intuitiv benutzbar zu machen ist viel schwerer als sich hinter künstlicher Komplexität zu verstecken. Es zu schaffen eine komplexe Anwendung auf einem kleinen Iphone-Bildschirm darzustellen und erlebbar zu machen ist eine große Leistung. Den Mut zu haben diese Einfachheit und Klarheit auf eine große Website zu übertragen ist dagegen echte Kunst. Die noch von viel zu wenigen praktiziert wird.

Wie sehr wünsche ich mir manchmal, dass kindliche Denke bei Erwachsenen mehr als Stärke denn als Schwäche gesehen wird. Warum legen wir in Bewerbungsgesprächen nicht mehr Wert auf diese Eigenschaften? Warum zwingen wir uns bei Antworten nicht darauf kindlich einfach, klar und geradlinig zu antworten?

Die Welt am Sonntag hat eine Beilage, die sich “kinderleicht” nennt. Dort ist die Welt der Erwachsenen für Kinder dargestellt.

Vereinfacht.
Auf den Punkt gebracht.
So dass Kinder sie verstehen.

Ich habe ein Interview für diese Beilage gegeben, welches am Sonntag erscheint und gemerkt, wie ehrlich, selbstkritisch und transparent man wird, wenn man weiß, dass Kinder einen verstehen müssen. Wie schwer es ist sich nicht hinter aussagelosen Fachbegriffen zu verschanzen, sondern die Dinge beim Namen zu nennen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis am Sonntag.
Und ich nehme dieses Interview zum Anlass meinen Vorsatz für 2011 zu formulieren:

Ich möchte mich wieder mehr wie ein Kind benehmen und mehr in die kindliche Denke hineinversetzen.

Sollte eigentlich zu schaffen sein. Sollte eigentlich kinderleicht sein. Sollte man meinen.

Nachtrag: Hier der Artikel in der Welt am Sonntag.

Meine persönliche Bilanz der dmexco 2010

Donnerstag, 16. September 2010

Meine persönlichen Tops der dmexco 2010

  1. Die tolle Stimmung auf der Messe und die Tatsache, dass es wie ein Klassentreffen ist durch die Gänge zu laufen und viele bekannte Gesichter zu sehen
  2. Das Interesse an Panfu und die Vielzahl guter Kooperationsideen, welche wir hoffentlich zahlreich umsetzen werden
  3. Das IBIS-Hotel, welches fünf Minuten von der Messe entfernt ist und den großen Vorteil hatte, dass ich nicht auf ein Taxi angewiesen war, welches es nämlich grundsätzlich während der zwei Tage kaum gab
  4. Das Schnitzelessen im Gruber´s von Sven Schmidt und Daniel Grözinger
  5. Das Get-together von CFP am Mittwochabend
  6. Das Wiedersehen und Feiern mit meinen ehemaligen be2-Kollegen/Freunden
  7. Die OSK-Party wg. der schönen location
  8. Die OMClub-Party, weil ich mich wie auf meiner Abiparty gefühlt habe (und bis 6 Uhr morgens gefeiert habe…)
  9. Die neue Funktion „virtual handshake“ von Xing, die Visitenkarten überflüssig macht (vorausgesetzt der Gesprächspartner ist auf Xing) – leider habe ich das erst nach der Messe erfahren

Meine persönlichen Flops

  1. Eine Stunde Verspätung mit dem ICE-Sprinter (!) am Mittwochmorgen. Rechtfertigt nicht wirklich den Aufschlag von 13,50 Euro.
  2. Kaum Handy- und Datenempfang auf dem Messegelände
  3. Die vielen Visitenkarten, die ich so gerne in elektronischer Form bekommen hätte
  4. Mein Iphone, welches ständig leer war (obwohl ich gar nicht telefonieren konnte)
  5. Die Akute Taxi-Unterversorgung
  6. Die langen Schlangen an der Garderoben-Abgabe
  7. Die Tatsache, dass sowohl Wodka Redbull als auch Cuba Libre bei beiden Parties ausverkauft war und ich Bier trinken musste.
  8. Zu wenig Schlaf (3 Stunden, um konkret zu sein)
  9. Die Tatsache, dass der DJ auf der Party mir nicht gehorcht hat
  10. Die traurige Wahrheit, dass ich keine bzw. kaum noch Stimme habe und mich anhöre wie eine Callcenter-Mitarbeiterin, die eher nachts arbeitet

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin…ab jetzt fast täglich!

Montag, 6. September 2010

Ich bin seit heute stolze Besitzerin einer schwarzen Bahncard. Für Alle, die diesem elitären Kreis nicht angehören: Es handelt sich dabei um eine Bahncard100, mit der man uneingeschränkt und ohne ein Ticket zu kaufen Bahn fahren kann.

Wenige von Euch werden das beneidenswert finden.

Wäre ich heute Morgen Hon-Member geworden, würde ich sicherlich jetzt Autogramm-Anfragen bekommen und wäre in die Liga der richtig coolen Menschen dieser Welt aufgestiegen (die das fantastische Glück haben mehr als 300.000 Meilen pro Jahr in der Luft zu verbringen).

Ich bin aber nicht Hon, sondern Bahncard100-Besitzerin.
Und Monster-stolz!

Nicht unbedingt, weil ich nun im Sommer in den Genuss von 50 Grad Celsius aufgrund defekter Klima-Anlagen und im Winter auf zwei Stunden Verspätung aufgrund vereister Oberleitungen komme. Und auch nicht, weil mir das Chili con Carne im Bord-Bistro so gut schmeckt.

In meinem Fall freue ich mich auf das Ziel am Ende der Zugfahrt. Und das heißt morgens Panfu und abends zu Hause.

Denn ab heute bin ich Geschäftsführerin der Young Internet GmbH in Berlin, die die Online-Spiele für Kinder Panfu und Oloko betreibt.

Ich freue mich wie Bolle auf den neuen Job und da mich keiner interviewen wollte, interviewe ich mich einfach selbst:

1. Verena, welche Rolle übernimmst Du bei Panfu? Anschlussfrage: Was passiert mit den Gründern?

Ich übernehme bei Panfu die Rolle des CEO und bilde zusammen mit den Gründern Moritz Hohl und Kay Kühne die Geschäftsführung. Kay und Moritz haben es in nur drei Jahren geschafft, aus Panfu Europas größtes Online-Spiel für Kinder zu machen, nun gilt es darauf aufzubauen und das Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

2. Panfu ist bisher sehr gut ohne Dich klar gekommen. Wieso braucht es einen neuen CEO?

Panfu hat sich in der Tat zu einer der erfolgreichsten virtuellen Welten für Kinder in Europa entwickelt und ist bereits in 15 Ländern mit mehr als 15 Millionen Nutzern aktiv. Doch wir wollen mehr, weil wir wissen, wie viel Potenzial im Social Gaming Markt steckt. Im Klartext heißt das: Mehr Länder, mehr Umsatz und weitere Social Games, die unter dem Dach von Young Internet auf den Markt gebracht werden. Da konnte das Unternehmen eine weitere Arbeitskraft ganz gut gebrauchen.

3. Was möchtest Du bei Panfu besonders vorantreiben?

Unser Hauptziel ist es, der Marktführer in Europa für Social Games im Kindersegment zu werden. Meine Kernaufgabe sehe ich darin, das Wachstum in den bestehenden Märkten und die Internationalisierung des Unternehmens vorantreiben. Außerdem – und das ist mein großes Ziel – möchten wir die spielerische Instanz für die Vermittlung von Medienkompetenz werden.

4. Medienkompetenz ist ein ähnlich abgedroschener Begriff wie Nachhaltigkeit. Was verstehst Du darunter und was möchte Panfu unternehmen, um dieses Feld zu belegen?

Medienkompetenz ist für mich die Fähigkeit die neuen Medien sicher und sinnvoll zu nutzen. Kinder und Jugendliche befinden sich heute – anders als wir früher – schon in sehr jungen Jahren in der Lage Informationen nicht nur zu empfangen, sondern vor allem zu senden. Und für dieses Senden gibt es noch viel zu wenig Anleitung und Hilfe. Die Eltern und besonders die Mütter sind häufig mit der Fülle der Angebote überfordert und können ihre Kinder daher schlecht unterstützen. Daher müssen die Kinder lernen, welche Konsequenzen ihr Handeln im Netz hat und wie sie sich Anderen gegenüber verhalten sollten. Panfu möchte sich das Thema Medienkompetenz groß auf die Fahnen schreiben: Durch zahlreiche Tipps auf unserer Website, Summercamps, Open-House-Tage in unseren Büroräumen und klare Regeln für die Kommunikation der Pandas untereinander. Auf diese Weise wollen wir Kinder wie Eltern an das Thema Medienkompetenz spielerisch heranführen.

5. Was ist für Dich das Besondere an Deinem neuen Job? Warum hast Du Dich für Panfu entschieden?

Das Besondere an meinem neuen Job sind in erster Linie die Menschen mit denen ich zusammen arbeiten werde. Die Gründer Kay und Moritz haben aus einer sehr guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und sind echte Vollblut-Unternehmer. Die Mitarbeiter kommen aus über 15 Ländern und bereichern mit ihrer unterschiedlichen Herkunft das Unternehmen, in dem sie verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen einbringen und Panfu zu einem internationalen Unternehmen mitten in Deutschland machen. Und unsere Investoren hatten die Größe, meinen im 8. Monat schwangeren Bauch zu ignorieren (bzw. zu bewundern) und mir diesen Job zu geben und zuzutrauen.

6. Was macht für Dich eine gute Seite für Kinder aus?

Eine gute Seite für Kinder sollte in erster Linie so sicher sein, dass die Eltern ihr grenzenlos vertrauen können, sie Kindern Spaß macht und auf spielerische Art und Weise Medienkompetenz vermittelt. Denn nur wenn Eltern und Kinder zufrieden sind, wird sich eine solche Seite durchsetzen. Wir wollen Kinder begeistern und Eltern überzeugen.

7. Eine persönliche Frage: Du twitterst und bloggst fleißig. Wird es dabei auch bleiben, wenn Du Geschäftsführerin bist?

Ganz bestimmt! Denn das mache ich aus Spaß und Überzeugung. Ich habe durch Social Media viele beeindruckende Menschen kennen gelernt, die mein Leben bereichern. Natürlich gebe ich viel von mir preis, aber ich sehe Transparenz nicht als Gefahr sondern Chance. Die Zeiten, dass Kollegen und Mitarbeiter nichts Persönliches über ihren Vorgesetzten wissen, sollten vorbei sein.

Verena, vielen Dank für das Gespräch.
Gerne, Verena.

Pressestimmen:

Meedia

Internet World Business

Deutsche Startups

Bielefeld – Warum eine Stadt partout nicht existieren möchte

Dienstag, 24. August 2010

Ich bin Bielefelderin.

Zwar nicht gebürtig aber aus Überzeugung.

Weil ich da aufgewachsen bin. Und weil ich die Stadt liebe.

Für mich sprüht Bielefeld vor Unternehmergeist. Die Stadt ist ein Inbegriff von privatem Engagement und Gestaltungswille. Viele Familienunternehmen und viel Mittelstand prägen die wirtschaftliche Landschaft und engagieren sich mit viel Zeit und Geld dafür, die Stadt zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort und einem lebenswerten privaten Umfeld zu machen. Nirgendwo kann man so viel bewegen. Nirgendwo findet man so viele aufgeschlossene, tüchtige und bodenständige Menschen. Ok, ich übertreibe. Aber ich finde die Stadt wirklich toll!

Seit ich denken kann werbe ich für die Stadt.

Und das ist nicht einfach und bitter nötig. Denn die externen Reaktionen auf Bielefeld sind alles andere als positiv.

Die Stadt tut auch wirklich wenig, um ihre Kritiker zu besänftigen. Es gibt keinen eigenen Flugplatz, kein einziges ordentliches Hotel. Aufgrund der schlechten Autobahn- und Zugverbindung kommt dort keiner zufällig vorbei. Und die Bielefeld-Verschwörung tut ihr übriges, um immer wieder zu hinterfragen, ob es diese Stadt überhaupt gibt.

Nun hat diese unterschätzte und wenig geliebte Stadt durch Google Streetview das einmalige Glück, dass ganz Deutschland erfahren hat, dass Bielefeld zu den zwanzig größten und wichtigsten Städten Deutschlands gehört. Statt das als Kompliment zu sehen und es medial zu nutzen, um die Attraktivität der Stadt und Region zu steigern, beschließt unsere Lokalpolitik und allen voran unser Oberbürgermeister, alle öffentlichen Gebäude in Bielefeld auf Google Street View schwärzen zu lassen.

Well done!
Nach dem Motto: Wenn ich von etwas nichts verstehe, bin ich dagegen.

Eigentlich erstaunlich, dass nicht gleich auch alle Postkarten, Kalender, Fotos und Bildbände, die man über Bielefeld kaufen kann, verboten und vernichtet werden. Da sieht man nämlich auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt hochaufgelöst und mit Untertitel. Wie schrecklich!
Da hat man eine Website der Stadt mit einem link „Panoramablick“. Dort kann man sich Bielefeld aus der Kamera-Perspektive ansehen. Man kann sich auf Google Earth und Google Maps jedes Haus aus der Luft ansehen.
Aber bitte nicht Google Streetview für öffentliche Gebäude. Bitte nicht!

„Wir setzen Bielefeld in Szene“ heißt das Motto der Stadtmarketing-Initiative Bielefelds.

Auf unseren Stadtrat passt in diesem Fall besser “Wir machen eine Szene”.

Offline reloaded – Ich bin dann mal weg!

Donnerstag, 29. Juli 2010

Ich bin dann mal weg

Im Februar diesen Jahres habe ich einen langen Blogpost darüber geschrieben, dass ich lernen möchte, wieder mehr offline zu sein. Ehrlicherweise habe ich mich nicht besonders konsequent an diesen Vorsatz gehalten und alle möglichen und z.T. auch unmöglichen Momente genutzt, um zu twittern, zu facebooken oder zu bloggen. Nun steht mal wieder eine echte Chance vor der Tür, meine Lernfähigkeit in diesem Bereich unter Beweis zu stellen.

Ab morgen fahre ich nämlich für drei Wochen in die Ferien!

Total crazy, ich weiß.

Und mein fester Vorsatz lautet: Kein Twitter, kein Blogpost, wenig facebook und sonstigen Internet-/Mailkonsum auf eine Stunde täglich beschränken.

Total abgefahren, ich weiß.

Die gute Nachricht für Euch ist, dass Ihr die Einhaltung meines Vorsatzes in Echtzeit überprüfen könnt (zumindest was Twitter, Blog und facebook angeht).
Die schlechte Nachricht ist, dass Ihr sehr wenig von mir hören werdet. Ich weiß, das ist schrecklich.

Dafür habe ich dann nach meiner Rückkehr so viel Energie, dass ich nicht nur meine Social-Media-Nutzung wieder massiv hochfahre, sondern auch einen neuen Job antrete. Dann habe ich auch endlich mal wieder was zu erzählen.

Falls Ihr mich in der Zwischenzeit vermisst: Einfach alle meine alten Blogposts wieder und wieder lesen und eine “We miss you, Verena”-Seite auf facebook einrichten.
Falls Ihr mich nicht vermissen solltet: Um so besser für Euch, dass ich offline bin.

In diesem Sinne: happy holidays!